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Erfolgsrezept 2026: Skills als Brücke zwischen Mensch & KI

Vom KI‑Hype zum messbaren Ergebnis: Skills verbinden Mensch und KI, mit Skill‑Transparenz, Lernpartner KI und interner Mobilität. Jetzt die 5 Schritte lesen.

 

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Informationen
  • Freitag 13. März
    13:45 - 14:45 Uhr
  • Impact Session

Nur 5% der Unternehmen erzielen echten KI‑ROI. Der Engpass ist Kontext: Ohne Daten über Skills und Rollen verpuffen KI‑Investitionen. Die Brücke heißt „Skill‑Transparenz + Learning in the Flow of Work“. Mit einer 5‑Schritte‑Roadmap (Skills sichtbar machen, KI als Lernpartner nutzen, 50/50 Tech & Human Skills, interne Mobilität, Wirksamkeit messen) wird KI vom Produktivitätstool zum strategischen Vorteil. 

Warum 2026 zum Wendepunkt wird

  • CHROs & CIOs rücken zusammen: Personaldaten werden zum Rückgrat für KI‑Einsatz.

  • „Lernen“ wird neu definiert: In‑the‑Flow‑of‑Work, Micro‑Learning, KI‑Lernbegleiter. Agentische KI‑Erlebnisse entstehen, aber nur, wenn Skills & Daten sauber verknüpft sind.

  • Kernthese: Skills sind der Schlüssel, um Mensch und KI produktiv zu verbinden.

Das KI‑ROI‑Problem: Kontext schlägt Algorithmus

  • Nur 5% erzielen reale Renditen aus KI‑Investitionen.
  • Der Engpass: fehlende Skill‑ und Prozesskontexte, die KI in die Arbeit integrieren.
  • Governance‑Gap:
    • Privat: sofortiger Zugang, keine Nachweise.
    • Unternehmen: Risikoklassifizierung, Freigaben, Human Oversight, Dokumentationspflicht, verpflichtende Schulungen (EU AI Act).
    • Erfolgsformel: Sichere Integration + Skill‑Readiness der Mitarbeitenden + messbarer Business‑Nutzen.

Die Skills‑Economy: Zahlen, Daten, Fakten

  • 74% der Arbeitgeber finden keine passenden Talente.

  • 11,5 Mrd. USD p.a. gehen durch Skill‑Lücken an Produktivität verloren.

  • Nachfragetrends (2023–2025): +245% KI & ML Skills, +125% Robotik, +220% virtuelle Zusammenarbeit, +175% Blockchain, +185% Nachhaltigkeit, +156% grüne Technologien.

  • DACH‑Perspektive:

    • 90% sehen Skill Gaps als spürbares Risiko.

    • Hürden: 60,4% fehlende Skill‑Transparenz/Daten, 58,6% keine klaren Identifikationsprozesse, 48,1% unklare Zuständigkeiten, 46% fehlende Tools, 32,5% Widerstände.

Das KI‑Paradoxon: Nachfrage steigt, Pfade verschwinden

  • 30% Automatisierungspotenzial in Einstiegsrollen – genau dort, wo Skills traditionell aufgebaut werden.

  • Skills verändern sich schneller als Bildungssysteme - Reskilling hinkt hinterher.

  • Demografie verschärft die Lücke: In 25% der OECD‑Länder sinkt die Erwerbsbevölkerung bis 2060 um 30%.

  • Konsequenz: Unternehmen müssen Skill‑Aufbau „im Job“ skalieren und Mobilität intern priorisieren.

Best Practices: Von Skill‑Inventar bis Job‑Architektur

  • Zentrale Fragen:

    • Welche Skills habe ich?

    • Welche Skills brauche ich?

    • Wie sehen Entwicklungspfade aus?

  • Dreidimensionale Skill‑Landschaft: Verknüpfung von Skills mit Job‑Architektur, Rollenprofilen und Projekten.

  • Lernen dort, wo Arbeit entsteht (70‑20‑10 neu gedacht):

    • Micro‑Learning (2–5 Min.) direkt im Tool (z. B. MS Teams), KI‑Lernbegleiter.

    • On‑the‑Job‑Learning: strukturierte Aufgaben als Lernmomente; Social Learning (Mentoring, Communities).

    • Formal Learning: Kurse, Zertifikate; Skill‑Validation via Badges, Assessments, Micro‑Credentials.

Wirksamkeit messen: Von L1 bis ROI

  • L1 Zufriedenheit: Reaktion/NPS – leicht, aber begrenzte Aussagekraft.

  • L2 Lernzuwachs: Pre/Post‑Tests, Skill‑Assessments.

  • L3 Verhaltenstransfer: 360‑Feedback, Manager‑Beobachtung, OKR‑Tracking.

  • L4 Business‑Ergebnis: Produktivität, Qualität, Kundenzufriedenheit.

  • ROI: ROI = (Nutzen Kosten / Kosten) × 100%

  • Grundsatz: Nicht Teilnahmequoten messen, sondern Skill‑Fortschritt und Business‑Impact.

Konkrete Hebel je Zielgruppe

  • Für Führungskräfte:

    • In Workforce Intelligence investieren, Skill‑Gaps früh erkennen und sichtbar machen.

    • Skills als Wachstumsressource bewerten – nicht nur Produktivität, auch Agilität/Qualität.

    • KI so implementieren, dass sie Mitarbeitende befähigt – nicht nur Prozesse automatisiert.

    • Skill‑Entwicklung in die Unternehmensstrategie integrieren.

  • Für L&D & HR:

    • Markt‑ und interne Daten kombinieren, künftige Skill‑Bedarfe prognostizieren.

    • AI‑Fluency, kritisches Denken, Empathie gemeinsam entwickeln.

    • Lernerlebnisse im Arbeitsfluss gestalten; Apprenticeships/Projekte nutzen.

  • Für Mitarbeitende:

    • KI‑Tools aktiv erlernen – als Verstärker nutzen.

    • Skill‑Portfolio regelmäßig ausbalancieren, proaktiv upskillen.

    • Menschliche Stärken (Problemlösung, Urteil, Einfluss) ausbauen.

Die 5 wichtigsten Schritte für 2026

  • Skill‑Transparenz herstellen: Wer hat welche Skills, wo bestehen Bedarfe - mit kleiner, pragmatischer Pilotierung starten.

  • KI als Lernpartner einsetzen: personalisierte Lernpfade, Learning in the Flow of Work - kein Pflichtprogramm, sondern Nutzen im Alltag.

  • 50/50‑Balance etablieren: technische und menschliche Skills gleichwertig fördern; Soft Skills sind Kernkompetenzen.

  • Interne Mobilität aktivieren: offene Stellen zuerst intern; Skill‑Matching statt Titel‑Matching; Karrierepfade sichtbar machen.

  • Wirksamkeit messen & zeigen: ROI‑Definition, KPIs festlegen, Ergebnisse ans Board kommunizieren.

 

 

KOMMENTARE

Speaker

Dr. Sebastian Duda
Dr. Sebastian Duda
Regional Director, Cornerstone onDemand
Hannah Whhippey
Hannah Whippey
Senior Solution Consultant, Cornerstone onDemand
Rocket
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